Jubiläumsturnier der Rollstuhlbasketball-Schulliga

Ein Jahr ist es nun her, seit die ALBA Rollstuhlbasketball-Schulliga ihren Betrieb aufgenommen hat. Zeit für eine kurze Bilanz.

[dropcap type=“3″]V[/dropcap]or einem Jahr, am 3. Dezember 2015, fiel der Startschuss für Berlins erste Rollstuhlbasketball (RBB)-Schulliga. An der Toulouse-Lautrec-Schule feierten alle beteiligten Berliner Förderschulen einen ereignisreichen Auftakt in den zunächst dreijährigen Ligabetrieb. Am 8. Dezember 2016, fast auf den Tag ein Jahr später, fand am selben Ort das Jubiläumsturnier der RBB-Schulliga und das erste Turnier der neuen Saison statt.

Die teilnehmenden Teams

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Die Kids konnten ihr Können nicht nur bei den regelmäßig stattfindenden Turnieren unter Beweis stellen, sondern auch beim WIEDEMANNN-RBB-Cup, in der Halbzeit eines ALBA-Bundesligaspiels, im Vorprogramm der Harlem Globetrotters, auf der Jugendmesse YOU! und auf dem Bürgerfest des Bundespräsidenten in Schloss Bellevue.

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Neben der Marianne-Buggenhagen-Schule, der Katholischen Schule St. Hildegard, der Toulouse-Lautrec-Schule, der Carl-von-Linné-Schule und der Biesalski-Schule nahm erstmals eine so genannte Inklusionsschule teil: die Charlotte-Salomon-Schule aus dem Berliner Friedrichshain. Dort wird Basketball in der Grundschulliga gespielt. Normalerweise auf zwei Beinen. Ein Grund, nicht am Rollstuhlbasketball teilzunehmen? Nicht doch. Die Jungs und Mädchen nahmen diese Herausforderung an und spielten ihren Sport mit und gegen die anderen Schulen, zum ersten Mal in Rollstühlen und gleich in einem Turnier.

 

Eröffnet wurde das Turnier von Dr. Frank Steffel, MdB und Mitglied im Sportausschuss des Deutschen Bundestages. Er hob hervor, welche Bedeutung eine Sportart wie Rollstuhlbasketball für die Inklusion hat. Menschen, Kinder egal welchen Alters, Geschlechts, Herkunft, motorischer Entwicklung, oder oder oder … nehmen Platz in einem Sportrollstuhl und spielen einfach drauf los. Auf einmal wird das Hilfsgerät Rollstuhl zum Sportgerät und jeder Spieler ist mit seinem Gegenüber auf Augenhöhe.

 

 

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Rundum eine tolle Sache, das finden nicht nur wir. Denn zu den Projektpartnern der Liga gehören neben uns auch die Aktion Mensch, Otto Bock, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und die Stiftung Allianz für Kinder.

 

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